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#Anpacken für Barsbüttel

Liebe Barsbüttlerinnen und Barsbüttler,

unsere Gemeinde ist liebens- und lebenswert. So soll es auch bleiben. Dafür setzen wir uns als größte Fraktion in der Gemeindevertretung ein. Wir sind dabei nicht perfekt. Manchmal verrennen wir uns sogar selbst in der Diskussion darüber, was für unsere Gemeinde wirklich gut ist. Es geht stets darum, die richtigen Prioritäten zur richtigen Zeit unter Berücksichtigung der Finanzen zu finden. Aber unser Versprechen gilt: egal wie schwierig es auch sein mag: wir stehen für den offenen Dialog, setzen uns ein für unsere Gemeinde und wägen die Interessen aller Barsbüttlerinnen und Barsbüttler unaufgeregt ab.

Barsbüttel bewegt sich – wir investieren in unsere Zukunft

In Barsbüttel tut sich derzeit vieles: Wichtige Projekte werden vorangebracht, Investitionen angestoßen und zentrale Weichen für die Zukunft gestellt. Für uns als CDU ist klar: Eine starke Gemeinde braucht eine verlässliche Infrastruktur und eine vorausschauende Planung.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung der Erich Kästner Gemeinschaftsschule (EKG). Die Mittel sind im Haushalt eingeplant, die Ausschreibung kann starten. Ursprünglich für rund 300 Schülerinnen und Schüler konzipiert, besuchen heute über 1.000 Kinder und Jugendliche die Schule. Die Erweiterung ist daher notwendig, um auch künftig gute Lernbedingungen zu sichern.

Auch an der Kirsten Boie Schule geht es voran: Der Mensa-Anbau wurde auf den Weg gebracht. Neben einer modernen Mensa entstehen zusätzliche, flexibel nutzbare Räume. Dank schnellen Handelns der Gemeinde konnten bereits 2025 Fördermittel von bis zu 85 % für den durch die Ganztagesbetreuung bedingten Neubau gesichert werden. Gleiches gilt übrigens für Willinghusen!

Ein weiteres zentrales Projekt ist die Entwicklung der Ortsmitte „Am AKKU“. Auf Initiative unserer Fraktion wurde ein städtebauliches Konzept angestoßen und im Verlauf ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Ziel ist eine lebendige Ortsmitte mit Raum für Begegnung und möglicherweise auch Gastronomie.

Neben diesen Fortschritten stehen wir jedoch vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Die Aufstellung des Haushalts zwingt uns zu grundlegenden Entscheidungen: Wie viel können und wollen wir investieren? Wie viel Verschuldung ist verantwortbar?

Zwar erhält Barsbüttel aus dem Sondervermögen des Bundes rund 5,7 Millionen Euro – verteilt bis 2037 entspricht das jedoch nur etwa 476.000 Euro jährlich.

Dem gegenüber stehen dringende Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von mindestens 33 Millionen Euro: z.B. der Ausbau der EKG, neue Gerätehäuser für die Feuerwehr, die Sanierung der Schwimmhalle sowie die Erneuerung von Straßen.

Gleichzeitig ist die Gemeinde bereits hoch verschuldet (s.u.), während die laufenden Einnahmen die Ausgaben seit Jahren nicht mehr decken. Weitere Kredite werden nur genehmigt, wenn Zinsen und Abschreibungen langfristig tragbar sind. Zusätzlichen Druck erzeugt die steigende Kreisumlage (Kreis Stormarn), die den Haushalt weiter belastet.

Vor diesem Hintergrund müssen wir klare Prioritäten setzen. Ein vollständiger kreditfinanzierter Ausbau aller Projekte ist derzeit nicht realistisch. Für uns als CDU-Fraktion stehen daher die Erweiterung der EKG sowie der Neubau der Feuerwehrgerätehäuser an erster Stelle. Notwendige Investitionen weiter aufzuschieben, würde sie am Ende nur noch teurer machen.

Klar ist aber auch: Ohne eine Verbesserung der Einnahmesituation und eine konsequente Überprüfung der Ausgaben werden sich die anstehenden Aufgaben nicht bewältigen lassen.

Barsbüttel ist auf einem guten Weg – aber es bleibt viel zu tun.

Zwischenruf: Kita-Situation und die Rolle der SPD

Eine echte Herausforderung ergibt sich aus den sinkenden Geburtenzahlen (seit 2022 deutschlandweit) – so werden in unseren Kitas zunehmend Plätze frei. Verantwortungsvoll und mit Augenmaß wollen wir gemeinsam Lösungen finden, die sozialverträglich sind und den Bedürfnissen der Familien gerecht werden.

Übrigens im Gegensatz zur SPD, die auch hier bei uns einen politischen Überlebenskampf führt: Während sie 2015 die Privatisierung von Kitas fordert, um Kosten zu sparen (11.02.2015, Abendblatt) und u.a. einen entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung am 18.12.2025 mitträgt, heißt es nun am 24.03.2026 im Abendblatt: “Der Beweis, dass ein privater Träger immer günstiger als eine gemeindliche Lösung ist, ist noch nicht erbracht. Wir halten die ganze Vorlage für sachlich nicht gerechtfertigt.”

Liebe SPD: Eure Strategie ist für jedermann durchschaubar. Hört bitte endlich auf, die Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinde zu verunsichern und arbeitet gemeinsam mit uns an echten Lösungen.

Neues aus Willinghusen, Stellau und Stemwarde

Die Gemeinde Barsbüttel entwickelt sich in allen vier Ortsteilen weiter – auch in Stellau, Stemwarde und Willinghusen gibt es wichtige Fortschritte.

In Stellau werden in diesem Jahr mehrere Straßen abschnittsweise mit einer neuen Deckschicht in Kaltbauweise saniert. Zudem erhält die Freiwillige Feuerwehr einen neuen Mannschaftsbus, und die Innenausstattung des Kindergartens wird teilweise erneuert. Besonders erfreulich ist, dass – auch auf unser Betreiben hin – der Radweg entlang der Hauptstraße zur Kreuzung endlich fertiggestellt werden konnte.

In Stemwarde ist am Ortsausgang Richtung Willinghusen ein neues Baugebiet geplant, in dem auch ein neues Feuerwehrhaus entstehen soll. Dabei setzen wir uns dafür ein, dass dort auch kleinere Wohnungen entstehen, um insbesondere jungen Menschen eine Perspektive im Ort zu bieten und sie langfristig zu halten. Darüber hinaus soll die Rettungswache (Rettungsdienst Stormarn) aus den bisherigen gemieteten Räumlichkeiten in der Bachstraße an einen neuen, zentral gelegenen Standort an der Kreuzung K80 / K29 verlegt werden.

Auch in Willinghusen schreiten wichtige Projekte voran. Die Ausschreibungen für den Mensa-Anbau an der Grundschule laufen. Auch der Bau des Regenrückhaltebeckens Blangwiesen (auf der Wiese vor der A24 rechts der Straße „Zum Tunnel“) soll beginnen.

Deutlich langsamer als gewünscht entwickelt sich hingegen das Baugebiet 2.16 westlich der Bars-bütteler Landstraße, in dem auch ein Feuerwehr-gerätehaus vorgesehen ist. Verzögerungen ergeben sich insbesondere durch eine komplexe Entwässerungssituation sowie Beanstandungen von Kreis und Land im Rahmen der Änderungen des Flächennutzungsplans. Hier zeigt sich, wie sehr Planungsverfahren beschleunigt werden müssen, um dringend benötigte Infrastruktur und Wohnraum schneller realisieren zu können.

Im März 2026 hat die Bundesnetzagentur die nördliche Variante des ca. 1 km breiten Trassen-korridors für die 380-kV-Freileitung („Vorhaben 51“) beschlossen, die damit leider auch durch Willing-husen verlaufen wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Einwendungen aus Barsbüttel und Willinghusen bzgl. der Trassenvarianten innerhalb dieses Trassen-korridors im weiteren Planfeststellungsverfahren ausreichend berücksichtigt werden.

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